StrahlenschutzPRAXIS

Zeitschrift für den sicheren Umgang mit ionisierender und nichtionisierender Strahlung

2024/Heft 2 – Schwerpunkt:

Neue Entwicklungen in der Strahlungsmesstechnik

Schwerpunktbeiträge:

Von Energiedeposition zu Messsignal
offen
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Autorinnen und Autoren:
Thomas van Appeldorn, Rüdiger Collatz, Birte Diekmeyer, Florian Fulisch, Roman Greim, Andy Karam, Alina Kaulen, Thomas Kormoll, Faton Krasniqi, Hans-Jürgen Lange, Maksym Luchkov, Florian Mertes, Joel Piechotka, Annette Röttger, Stefan Röttger, Jörg Walbersloh, Carsten Wanke, Myroslav Zoriy

Dank:
Die Schriftleitung dankt Martina Froning für die ­Einwerbung der Beiträge und für die Betreuung der ­Autorinnen und Autoren.

Zusammenfassung
In den vergangenen Jahren wurden in der Strahlenmesstechnik bekannte Verfahren stetig verbessert, modernisiert und es wurden effizientere Messgeräte hergestellt.
Interessante Beiträge zu neuen Entwicklungen in der Strahlungsmesstechnik und messtechnische Möglichkeiten werden präsentiert.

Summary
New Developments in Radiation Measurement Techniques
In recent years, well-known methods in radiation measure­ment techniques have been continuously improved and modernized.
Interesting contributions to new developments in radiation measurement technology will be presented.

Kein Strahlenschutz ohne Strahlungsmesstechnik
Strahlenschutz kann nur durchgeführt werden, wenn auch die notwendige zuverlässige Messtechnik vor Ort vorhanden ist. Von der Freigabe über die Entsorgung bis hin zu medizinischem Strahlenschutz werden unterschiedliche Messtechniken benötigt. Neue dosimetrische An­forderungen in der Personenüberwachung sind ebenso anspruchsvoll wie die Messungen im Notfallschutz. Kein Strahlenschützer kommt wirklich ohne Strahlungsmesstechnik aus.
Im Heft 2/2003 wurden „Neue Entwicklungen­ in der Strahlungsmesstechnik“ als Schwerpunktthema zum ersten Mal behandelt. Was schrieb 2003 Rupprecht Maushart? „Die Strahlen­messtechnik blickt mittlerweile auf mehr als ein halbes Jahrhundert Geschichte zurück. Bei der reinen physikalischen Messtechnik nähert man sich langsam dem ‚Ende der Fahnenstange‘.“ In Heft 4/2009 wurde die Thematik erneut „durchleuchtet“. Gibt es jetzt nach weiteren 15 Jahren Neuerungen – Innovationen, die den praktischen Strahlenschutz in ein neues Jahrzehnt bringen?
In den vergangenen Jahren wurden bekannte Verfahren stetig verbessert, modernisiert und es wurden effizientere Messgeräte hergestellt. Neu- und Weiterentwicklungen (Stichworte: Personendosimetrie-Systeme, Schnellverfahren, Raumluftüberwachung, messtechnische Möglichkeiten in der Nuklearmedizin) wurden durchgeführt.
Interessante Beiträge zu neuen Entwicklungen in der Strahlungsmess­technik werden im Folgenden präsentiert. In einem mehr philosophi­schen Beitrag von Andy Karam wird die Thematik von Strahlungsmess­technik aus amerikanischer Sicht betrachtet. 

Martina Froning

Weitere Fachbeiträge:

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Liebe Mitglieder im Fachverband für Strahlenschutz, liebe Leserinnen und Leser der StrahlenschutzPRAXIS!

Mit diesem Heft der Strahlenschutz­PRAXIS stellen wir Ihnen im Schwerpunkt „Neue Entwicklungen in der Strahlungsmesstechnik“ vor. Damit und darüber hinaus geht es in weiteren Beiträgen um neue Entwicklungen im Strahlenschutz insgesamt. „Kein Strahlenschutz ohne Strahlungsmesstechnik. Strahlenschutz kann nur durchgeführt werden, wenn auch die notwendige zuverlässige Messtechnik vor Ort vorhanden ist.“ So leitet Martina Froning die Beiträge zu den neuen oder weiterentwickelten Mess­methoden im Strahlenschutz ein. Im Beitrag von Andy Karam geht es speziell um Einsatz und Verwendung von Messinstrumenten im Alltag derer, die täglich messen müssen. „Was wünschen sich die Nutzer der Messgeräte vor Ort?“, fragt er, „und wird dieser Bedarf bei Neuentwicklungen berücksichtigt?“ Karam sieht großen Bedarf an Geräten, die von ungeschultem Personal einfach zu bedienen sind und deren Messergebnisse klare Handlungsanweisungen beinhalten.